Niederlande hat ein Abkommen getroffen um die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien zu fördern. Nur der Weg ist zur Zeit nicht ganz klar.

Niederlande: Energiewende-Abkommen zu mehr Energieeffizienz und erneuerbarer Energie

10.9.2013 Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

KOMMENTAR zum Artikel:

Zur Zeit gibt es in den Niederlanden keine Förderungen von erneuerbaren Energien. Daher liegt der Strompreis bei ca. 10,24 Cent/Kwh (2011).

Durch die Einführung einer staatlichen Förderung dürften auch die Niederländischen Verbraucher mit Preiserhöhungen zu rechnen haben.

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Hier bieten wir eine Lösung diesen Preissteigerungen durch eine Eigenversorgung mit Strom und Wärme entgegen zu wirken. Bestehende Heizungssysteme werden mit unserem System integriert. Dadurch werden Verbrauchs-, Instandhaltungs- und Neuinvestitionskosten ebenfalls für Heizungssysteme reduziert.

 HIER DER ARTIKEL DES BmWT:

Die niederländische Regierung einigte sich am letzten Freitag mit Umwelt- und Branchenverbänden, einer Mehrheit der politischen Parteien und Gewerkschaften auf verbindliche Ziele für den Ausbau von erneuerbaren Energien und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Die Vereinbarung ist das Ergebnis von monatelangen Verhandlungen, geführt durch den holländischen Wirtschafts-und Sozialrat (SER).

Das Reformpaket sieht u.a. vor, bis 2020 einen Anteil erneuerbarer Energien von 14 Prozent an der Stromerzeugung zu erreichen. Bis 2023 werden darüber hinaus bereits 16 Prozent angestrebt. Nach einer vorläufigen Version der Vereinbarung möchte man in den Niederlanden zu diesem Zweck den Zubau von rund sechs bis sieben GW an Windleistung und ein bis zwei Mio. kleineren Photovoltaik-Aufdachanlagen fördern. Die genaue Ausgestaltung dieser Förderung wurde noch nicht bekannt geben.

Eine weitere wichtige Säule des Reformpakets ist das Thema Energieeffizienz. Ein Fonds in Höhe von 600 Mio. Euro soll zum Beispiel zur Verfügung gestellt werden, um Hausbesitzer bei ihren Energieeffizienzmaßnahmen zu fördern. Zudem werden 400 Mio. Euro für Wohnungsbaugesellschaften bereitgestellt, um diese bei der Finanzierung von Effizienzprojekten zu unterstützen.

Mit Energieversorgungsunternehmen ist außerdem vereinbart worden, fünf relativ alte und klimaschädliche Kohlekraftwerke früher als geplant vom Netz zu nehmen. Die ersten drei Kohlekraftwerke werden im Jahr 2016 außer Betrieb gesetzt, die restlichen zwei, die in den 1980er Jahren gebaut wurden, folgen im Jahr 2017.