Ölpreis Prognose 2020, könnte viele die mit Heizöl heizen mit einer Steigerung um 50% überraschen. Bis 2030 können es sogar bis zu 100% Preissteigerungen eintreffen.

Ölpreis Prognose 2020 bis 50% Steigerung, bis 2030 sogar bis 100% können private Haushalte hart treffen (Quelle: Spiegel Online)

Ölpreis Prognose 2020, 50 Prozent Mehrkosten: Verbrauchern droht Preisschub beim Heizöl

Die Regierung streitet über eine Strompreisbremse – doch die Kosten für Wärme steigen ungehindert weiter, trotz dieser Ölpreis Prognose 2020:

Laut einer Studie wird sich der Preis für Heizöl bis Ende kommenden Jahrzehnts verdoppeln. Die Regierung unternehme zu wenig, um den Kostenschub für Millionen Verbraucher zu begrenzen.

Hamburg – 2012 war das teuerste Jahr aller Zeiten für Verbraucher, die ihre Wohnung mit Öl heizen – und laut einer Studie war das erst der Anfang: Bis 2020 droht demnach eine Preissteigerung um 50 Prozent, bis 2030 sogar eine Verdopplung des Heizölpreises. Das prognostiziert der Energieexperte Steffen Bukold, Autor des Standardwerks „Öl im 21. Jahrhundert“, in einer Kurzanalyse für die Grünen.

 

Die Heizölpreise würden demnach von 90 Cent pro Liter im Jahr 2012 auf 131 Cent pro Liter im Jahr 2020 klettern – und dann weiter auf 184 Cent pro Liter im Jahr 2030. In Deutschland heizen etwa zwölf Millionen Haushalte mit Öl. Nach Bukolds Prognose würde die Heizölrechnung für eine durchschnittlich gedämmte 70-Quadratmeter-Wohnung von 945 Euro im Jahr 2012 auf 1932 Euro am Ende des kommenden Jahrzehnts steigen, der monatliche Heizkostenabschlag von 79 auf 161 Euro.

Umwelt- und Wirtschaftsministerium haben sich gerade auf ein Konzept geeinigt, um den Anstieg der Strompreise zu begrenzen. Ob sie den Kostenschub auf dem Wärmemarkt ebenfalls begrenzen können, muss sich erst noch herausstellen. Um den Preisschub abzufedern, müssten Millionen Haushalte dringend ihre Heizölanlage modernisieren. Etwa 25 Prozent der Ölheizungen sind älter als 20 Jahre, fünf Prozent sogar älter als 32 Jahre. Auch müsste die Wärmedämmung von Millionen von Gebäuden rasch verbessert werden.

Die Bundesregierung hat erste Schritte in diese Richtung eingeleitet: Umweltminister Peter Altmaier erwägt eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen, doch die Vorschläge sind bislang noch wenig konkret. Auch bei der Wärmedämmung gibt es Zuschüsse vom Staat: Wer sein Gebäude energieeffizienter macht, bekommt seit Anfang des Jahres bis zu 5000 Euro von der Förderbank KfW. Für umfassende Sanierungen auf hohem Effizienzniveau gibt es sogar bis zu 18.750 Euro.

Ob diese Maßnahmen ausreichen, ist noch nicht absehbar. Der Grünen-Abgeordnete Hans-Josef Fell jedenfalls unterstellt der Bundesregierung Untätigkeit. „Altmaier und Rösler reiten auf dem Strompreis rum, während die sozialen Probleme im Heizölmarkt viel größer sind“, moniert er.

Laut Bukolds Studie sind vor allem einkommensschwächere Familien und ältere Menschen vom Preisschub betroffen. Ihre Wohnungen würden besonders oft mit Heizöl gewärmt. Heizöl steht zudem den klimapolitischen Zielen der Energiewende im Weg. Es weist im Vergleich zu anderen Heizarten sehr hohe CO2-Emissionen auf.

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Anlagen zur Eigenversorgung profitieren mit kurzen Amortisationszeiten durch die Ölpreis Prognose 2020.