Neuer Laderegler zur Eigenversorgung mit Strom und Wärme.

Unser Laderegler zur Eigenversorgung basiert auf einer sehr einfachen, praxisorientierten Grundannahme: Es gibt mehr natürliche Energie, die täglich zur Verfügung steht, um unseren Bedarf an Energie weitest gehend zu decken. Allerdings waren Technik und Preisgestaltung der Basisprodukte für z.B. Photovoltaik so hoch, dass eine kommerzielle Nutzung nicht rentabel war. Zudem lagen die garantierten Einspeisevergütungen so hoch, dass Produzenten hierüber die Preise für Betreiber regelten. Nachdem die Einspeisevergütung nun immer weiter fällt, die Bezugspreise in den nächsten Jahren gleichzeitig immer weiter ansteigen werden, lohnt es durchaus in eine Eigenversorgung zu investieren. Entsprechende Auswertungen habe ich bereits schon veröffentlicht. Der Trend zu einer dezentralen Energieversorgung, also praktisch Selbstversorgung, wird in den nächsten Jahren einen immer höheren Stellenwert annehmen, wenn man sein Eigenheim weiter finanzierbar halten möchte. Unser Laderegler zur Eigenversorgung mit Strom und Wärme ist bereits heute in der Lage Bezugskosten zu senken, Verbrauch fossiler Energieträger deutlich zu reduzieren und die CO2 Emission zu senken.

Hierzu hat die Energy Watch eine entsprechende Studie veröffentlicht (Kurzfassung)

 

Laderegler zur Eigenversorgung contra: Das Jahr 2030 – Woher kommt die Energie

Förderrückgang Öl 40% bis 2030 (Quelle: www.energieverbraucher.de)

(3. April 2013) In ihrer neuesten wissenschaftlichen Studie präsentiert die Energy Watch Group ein weltweites Versorgungsszenario mit fossilen und nuklearen Brennstoffen bis 2030. Neben Erdöl wurde auch die Verfügbarkeit von Erdgas, Kohle sowie die Situation der Kernenergie und Uranversorgung akribisch und sehr detailliert untersucht.

Laderegler zur Eigenversorgung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Ersatz für Öl, Gas, Kohle und Pelletheizungen

Versorgungslage dramatischer als bisher angenommen.

Ergebnis der Studie ist, dass der globale Energieverbrauch zukünftig nicht mehr ausreichend durch fossile und atomare Ressourcen gedeckt werden kann. Und weiter, dass die Ressourcenlage viel dramatischer ist als in der Öffentlichkeit diskutiert und wahrgenommen wird. Ein Beispiel ist der gerade zwischen Russland und China geschlossene Vertrag über 38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Während die europäische Gasförderung immer stärker zurückgeht und gleichzeitig der Gasbedarf steigt, stagniert die Förderung in Russland. Nun will Russland aber noch bis zu zehn Prozent seiner Gasförderung nach China verkaufen. Die Folge werden Gasengpässe und enorme Preissteigerungen sein. Auch Schiefergas wird diese Entwicklung nicht auffangen können.

Die Studie der Energy Watch Group rüttelt auf: Nur wenn die  globale Energieversorgung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umgestellt wird, können die drohenden Probleme in Zusammenhang mit der Verknappung vermieden werden.

Die gerade in Deutschland von Wirtschaftsminister Rösler und Umweltminister Altmaier angestossene Diskussionen um die Bezahlbarkeit der Energiewende erscheint so in einem anderen Licht: Nicht die Umstellung auf Erneuerbare Energien ist zu teuer und eine Belastung der Wirtschaft, sondern das Festhalten an Erdöl, Erdgas und Kohle wird uns zunehmend wirtschaftliche unter Druck setzen.

 

 

Hier sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst:

  • Gemäß der Förderanalyse ist es sehr wahrscheinlich, dass um das Jahr 2030 die weltweite Erdölförderung um etwa 40 Prozent gegenüber 2012 zurückgehen wird.
  • Die USA wird nicht zum Erdölnettoexporteur aufsteigen. Die Förderung von “light tight oil” wird in den nächsten 5 Jahren ihren Höhepunkt erreichen, gefolgt von einem steilen Rückgang.
  • Die europäische Ölförderung ist heute bei 3 Mb/Tag, das sind 60 Prozent weniger als im Jahr 2000 und nahe der damaligen Prognose. Noch im Jahr 2004 hatte die IEA eine stabile Förderung bei 4,8 Mb/Tag für 2010 erwartet.
  • Der um das Jahr 2015 eintretende vermutete Förderrückgang der Schiefergasförderung in den USA wird den Förderrückgang der konventionellen Erdgasfelder verstärken. Um das Jahr 2030 wird die Gasförderung in den USA vermutlich deutlich unter dem heutigen Niveau liegen.
  • Die europäische Gasförderung befindet sich seit dem Jahr 2000 im Förderrückgang. Dieser wird sich bis 2030 noch verstärken, wenn Norwegen das Fördermaximum überschritten hat. Die unkonventionelle Schiefergasförderung wird in Europa sicher nicht die Rolle spielen wie in den USA. Die geologischen, geographischen und industriellen Voraussetzungen sind in Europa wesentlich ungünstiger.
  • Um den Erdgasbedarf Europas auf heutigem oder leicht steigendem Niveau bei sinkender heimischer Förderung zu bedienen, müssen bis 2020 mehr als 200 Mrd. m³/a zusätzlich importiert werden.
  • Russland ist heute nach den USA der zweitgrößte Gasförderstaat. Doch auch dort ist die Gasförderung der größten Felder bereits im Rückgang und der heimische Bedarf groß. Mit neuen Verbindungen nach Asien wächst der Druck auf die europäischen Länder.
  • Chinas Kohlebedarf wächst schneller als die heimische Förderung, so dass China vor wenigen Jahren von einem Exporteur zum, neben Japan, größten Importeur von Kohle wurde.
  • Der schnell steigende  Kohlebedarf wurde fast ausschließlich durch Australien und Indonesien gedeckt. Die künftige Versorgung des internationalen Kohlemarktes wird vor allem von der Entwicklung in diesen beiden Staaten abhängen, wobei Indonesien in den letzten Jahren die Förderung und die Exporte in einem Tempo ausgeweitet hat, das an sein Ende kommt.
  • Die Qualität der Kohle wird spürbar schlechter und durch die starke Nachfrage aus China und Indien wird die weltweite Kohleförderung um das Jahr 2020 das Fördermaximum erreichen.