Energieversorgung der Zukunft Teil 11. Niederrheinisches Braunkohlerevier.

Viele Menschen sind so im Alltagsleben eingespannt, dass Ihnen oftmals die Zeit zum Blick auf Geschehnisse in der Gegenwart nicht offensichtlich werden. In meiner mehrteiligen Dokumentationsreihe, Energieversorgung der Zukunft, gehe ich auf einige Erscheinungen ein, die den allgemein gesteuerten Focus etwas ändern, öffnen und erweitern. Hierbei fand ich einen interessanten Beitrag als Imagefilm für den Standort Niederrhein für diesen Beitrag Energieversorgung der Zukunft Teil 11.

Energieversorgung der Zukunft Teil 11. Niederrhein. Idyllisch,Wirtschaftsstark, Innovationsmotor Erneuerbarer Energien…….doch was bleibt davon über wenn die Energiewende scheitert?

 Die Geschichte des Niederrheins wird hier als stark und besonders positiv für die Bevölkerung dargestellt. Die Wahrheit sieht hierbei etwas anders aus:

– Die grossen Arbeitgeber für z.B. Steinkohleabbau haben aufgegeben.

– Ressourcen zur Stahlherstellung und Stahlveredelung sind stark geschrumpft.

– Anzahl der Kokereien, unterstützende Branche zur Stahlbranche, ist stark reduziert bis nicht vorhanden.

– Traditionell; über Jahrzehnte; starke Textilherstellende, Textilveredelnde, Teppichwaren herstellende Wirtschaftsressoucen sind ins Ausland transferiert worden.

– Anzahl für Maschinenbau für Steinkohleabbau, Stahlherstellung, Textilherstellung, sowie die gesamte Zulieferindustrie dieser Branche ist stark dezimiert worden.

– Anzahl der Giessereien für Aluminium- Buntmetalle sind stark dezimiert worden.

– Anzahl der Klein- und Mittelständischen Betriebe im Zerspanenden Bereich sind stark reduziert worden, die überlebt haben unterliegen einem enormen Preisdruck im Überlebenskampf.

Im Imagefim wird deutlich welche Interessen verfolg werden. Das Braunkohlerevier Gatzweiler soll noch bis zum Mitte dieses Jahrhunderts ausgebeutet werden. 25% der Stromerzeugung werden hier realisiert. Dem entsprechend ist auch der Hintergrund des geplante Ausbaus der neuen Stromtrassen, „für die erneuerbaren Energien“, ersichtlich.

Energieversorgung der Zukunft Teil 11, Ökologische Auswirkungen

Die negativen Auswirkungen für die Umwelt sind verheerend und noch nicht abschätzbar. Alleine durch den Abbau, der derzeit genehmigten Gebiete zum Abbau von Braunkohle im Revier, dürften die Schäden an der Umwelt die xxx Milliardenhöhe überschreiten. Sehr gute Ackerflächen, Archäologische Denkmäler, Dörfer und Gemeinden sind unwiederbringlich zerstört. Feinstaubbelastung, CO2 Ausstoss tun Ihr übriges zu dieser kommerziellen Ausbeutung von Lebensraum von Flora und Fauna.  Hierzu auch Link nach Wikipedia für vertiefende Informationen.

Der Betrieb von grossen Biogasanlagen tut sein übriges zur Schädigung der Umwelt. Nicht nur das viele Anbauflächen der „Erzeugung erneuerbarer Energien“ unter rein kommerziellen Gesichtspunkten zum Opfer gefallen sind, sondern es werden auch Ressourcen an Moorlandschaften, importierter Gen veränderter Mais zur Verstromung genutzt. Weiter noch: Das erzeugte Methangas soll demnächst auch in das öffentliche Gasnetz geleitet werden. Dabei ist die Ökobilanz eines solchen Ausbaues nicht tragbar. Es wird mehr CO2 durch die Ernte erzeugt als insgesamt eingespart. Undichte, ohne eine gesetzliche Prüfungspflicht, betriebene Grossanlagen geben mehr schädliches Methan in die Umwelt frei als die Natur (Ich berichtete auch in „Energie der der Zukunft Teil 7, Die Wahrheit“ ausführlich darüber). Klimaveränderungen durch den Tagebau im Revier sind nicht abschätzbar, da auch Wald- und Wiesen- und andere natürliche Flächen unwiderruflich verloren gehen.

Energieversorgung der Zukunft Teil 11, Ökonomische Auswirkungen

Ackerflächen, die eigentlich zur Nahrungserzeugung dienen, werden für die Nahrungsmittelerzeugenden Betriebe unerschwinglich so das deren Bestand gefährdet ist, analog unsere Lebensmittelversorgung. Berg- und Wasserschäden in der Region sind bereits vorprogrammiert, Geologen warnen bereits. Kosten für die Grundwasserregulierung, sowie Folgekosten bei einen technischen Ausfall sind nicht abschätzbar.

 Energieversorgung der Zukunft Teil 11, Was bleibt für den Standort Niederrhein wenn die Ergießende scheitert?

Durch den Wegfall über Jahrhunderte und Jahrzehnte gewachsenen Industriellen Infrastrukturen, Steinkohleabbau, Textilindustrie, Maschinenbau und deren Zulieferindustrie, konnte sich eine neue Branche im Bereich der Erneuerbaren Energien entwickeln. Die bisherigen Erfolge sind weltweit ein Vorbild für alle Länder geworden. Durch ein scheitern der Energiewende sind nicht nur Arbeitsplätze in Gefahr, sondern auch viele Bürgergemeinschaften die sich zur eigenen Energieerzeugung entschlossen haben. Der Faktor Energie wird im Globalen und Regionalen Handel eine immer grössere Bedeutung für die Wirtschaftskraft bekommen. Die Verknappung fossiler Brennstoffe wird weiter fortschreiten. Was dann bleibt sind die grossen Energieerzeuger, in der Region RWE-Power, die dann eine Monopolstellung einnehmen dürften. Die Auswirkungen für die Wirtschaftskraft der verbleibenden Industrie, Handel und Landwirtschaft wären dann nicht absehbar. Der Erfolgskurs der neu entstanden Branche am Niederrhein wäre nicht nur gefährdet, sondern hätte auch Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaftsleistung Deutschlands. Immerhin bietet der Niederrhein die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Energieerzeugung auch über die Grenzen des Bundeslandes hinaus.

Aus Urheberrechtlichen Gründen verweise ich für mit einem Link zum Imagefilm.

Energieversorgung der Zukunft Teil 11, Braunkohlerevier Niederrhein

Energieversorgung der Zukunft Teil 11, Niederrhein, Link zum Film

Rückblick auf ältere Teile der Dokumentarreihe:

Energieversorgung der Zukunft Teil 1

Energieversorgung der Zukunft Teil 1 beschäftigt sich mit den heutigen Auswirkungen einst unbedachter Handlungen. Richard O`Barry, einst Trainer der Delphine zur Serie „Flipper“ ist heute ein engagierter Aktivist gegen das Fangen und Halten von Delphinen in Aquarien wie Seaworld und anderen. In der Oskarpremierten Dokumentation „Die Bucht“ beschreibt er wie jährlich 23.000 Delphine in Taiji Japan brutal abgeschlachtet und deren, um ein vielfaches mit Quecksilber; als erlaubt; angereichertes Fleisch, unter verschiedenen Pseudonymen in den weltweiten Handel gelangt.

Energieversorgung der Zukunft Teil 2

Energieversorgung der Zukunft Teil 2 beschäftigt sich mit den heutigen Auswirkungen mafiöser Handlungen. Carmine Schiavone, einst selber einer der führenden Mafiosie ist heute der Kronzeuge zu den Umweltverbrechen die in mafiösen Strukturen in der Vergangenheit verübt wurden. In dem Beitrag der ARD wurde Hinweisen nachgegangen, dass radioaktiver Giftmüll im direkten Umfeld von Wohngebieten verklappt wurde. Die Folgen sind eine erhöhte Sterblichkeitsrate und Missbildung von Neugeborenen.

Energieversorgung der Zukunft Teil 3

Energieversorgung der Zukunft Teil 3 beschäftigt sich mit den Auswirkungen unserer Wachstumsgesellschaft. Stärkeres Wachstum bedeutet auch gleichzeitig einen höheren Bedarf an fossilen Brennstoffen. Rico Albrecht (Vita) beschreibt in einem Interview was dieses für uns als Gesellschaft und Verbraucher bedeuten wird.

Energieversorgung der Zukunft Teil 4

Energieversorgung der Zukunft Teil 4 beschäftigt sich mit den Erfolgen der erneuerbaren Energien im kommunalen Umfeld des Landes NRW. Bereits mehr als 20 Städte und Landkreise beteiligen sich am European Energy Award. Eine Gold Auszeichnung bedeutet das bereits mehr als 75% des Energiebedarfes aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. NRW gilt hierbei als ein Vorbild für ganz Europa.

Energieversorgung der Zukunft Teil 5.

Energieversorgung der Zukunft Teil 5 beschäftigt sich mit der Einflussnahme der Medien auf den „gelenkten“ Wissensstand der Bevölkerung. Hierbei wird die Reichweite einer gesteuerten Medienpolitik, gegen die erneuerbaren Energien, beschrieben. Mit Energieversorgung der Zukunft Teil 5 erklärt sich wohl auch die Aussage der Politik „Wir werden an der Wertschöpfungkette der Energieerzeugung festhalten“ die vor den Wahlen 2013 getroffen wurde. In wie weit diese, unter Berücksichtigung schrumpfender fossiler Energieträger für die Zukunft haltbar bleibt ist keine Frage der Wertschöpfung, sondern eher einer zukunftsorientierten Ausrichtung des Einsatzes aller vorhandenen Energieformen.

Energieversorgung der Zukunft Teil 6. Issum, eine weitere Gemeinde setzt auf Eigenversorgung mit Strom und Wärme.

Energieversorgung der Zukunft Teil 6 beschäftigt sich diesmal mit einer Gemeinde die auf die Eigenversorgung mit Strom und Wärme setzt. Artikelauszug aus der NN vom 1.2.2014.

Energieversorgung der Zukunft Teil 7. Die Wahrheit wie Konzerne, Politik, EU und weltweite Verflechtungen die Erneuerbaren Energien missbrauchen und zum Sündenbock klassieren lassen.

Internationale Verflechtungen von Grosskonzernen setzen dem ganzen noch die Krone der Machenschaften auf. Hier werden nicht nur auf nationaler Ebene  Ressourcen verschwendet, Lebensraum vernichtet, Anbauflächen zur Ernährung missbraucht. Hier werden auch die Regenwälder abgeholzt in Anbauflächen für Genmais gewandelt um Europas Konzernen die Bilanzen zu versüssen. Das ganze mit Unterstützung der EU und auch dem EU-Kommisar Oettinger. Letzthin hatte dieser einen Bericht zur Energiepolitik „schönen“ lassen.

Energieversorgung der Zukunft Teil 8. Erklärungsnotstand in einer Podiumsdiskussion zur Eigenversorgung mit Energie für Kommunen, Industrie und Bürger.

Energieversorgung der Zukunft Teil 8 zeigt wie die Verbandsgemeinde Wörstadt bereits mit Erfolg die Eigenversorgung umgesetzt hat.

Energieversorgung der Zukunft Teil 9. Wie die Stromriesen die Energiewende sabotieren.

Energieversorgung der Zukunft Teil 9 zeigt wie die Stromriesen die Energiewende sabotieren. Die Sendung quer des Bayrischen Rundfunks klärt hierzu auf. Interessant daran ist das die Sendung 2012 bereits veröffentlicht wurde. Eigentlich lange bevor die öffentliche Diskussion begann. Somit ist die Sendung eigentlich tagesaktuell.

Energieversorgung der Zukunft Teil 10. Ressourcen besser nutzen, Deutschland ist ein anerkannter Vorreiter.

Energieversorgung der Zukunft Teil 10 zeigt, dass viele Länder, unteranderem auch die USA Deutschland respektvoll eine Vorreiter Rolle aussprechen. Chu erklärt auch das die Energieerzeugung in Zukunft auch eine immer wichtigere Rolle im kommerziellen globalen Handel darstellen wird. Entsprechende Vorgehensweisen werden bereits in China und den USA umgesetzt oder befinden sich bereits in der Planung.